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Ablauf einer Pediküre: Pflege von den Füßen aufwärts

Aktualisiert 2026 · Lesedauer ca. 6 Minuten

Pediküre im Salon

Pediküre ist mehr als „Lack auf den Zehen“. Gerade in Studios mit Maniküre- und Fuß-Angebot lohnt sich eine klare Erklärung des Ablaufs — für Gäste (Erwartung) und Teams (Standardisierung).

1. Anamnese kurz und respektvoll

Offene Wunden, Pilzverdacht oder starke Schmerzen gehören zum Arzt, nicht in die kosmetische Pediküre. Seriöse Studios fragen nach Empfindlichkeiten und setzen Grenzen — das schafft Vertrauen.

2. Baden und Erweichen

Warmes Bad oder Erweichungsprodukte machen Hornhaut und Nagelhaut bearbeitbar. Zu heiß oder zu lange baden reizt die Haut — Maß halten ist Teil der Facharbeit.

3. Hornhaut und Form

Hornhaut wird dosiert reduziert, nicht „bis ins Rosige“. Zehennägel werden gerade gekürzt und geglättet, um Einwachsen vorzubeugen. Aggressive Heim-Hornhautraspel ohne Erfahrung können Schaden anrichten — deshalb Beratung im Studio wichtig.

4. Pflege, Massage, Lack oder Gel

Creme und kurze Massage entspannen. Optional folgt Lack, Shellac oder Gel an den Zehen — mit realistischer Trocken-/Härtezeit. Viele Gäste unterschätzen, dass Fuß-Gel ähnlich sorgfältig vorbereitet werden muss wie an den Händen.

5. Hygiene ist kein Extra

Einwegmaterial, desinfizierte Instrumente und saubere Becken sind Standard. Kommunizieren Sie das ruhig und sichtbar — Gäste achten darauf, auch wenn sie es nicht immer aussprechen.

Entspannte Studio-Atmosphäre

Terminplanung im Studio

Pediküre braucht oft einen eigenen Slot und ggf. parallele Organisation (eine Kundin weicht ein, die nächste wird lackiert). Im Kalender Leistungen getrennt führen (klassische Pediküre vs. Gel-Zehen) vermeidet Stress und No-Shows durch Überziehung. Mehr dazu: No-Shows reduzieren.


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